Stamps Uhren, frech und trendig

Bei einer Stamps Uhr handelt es sich nicht um eine Uhr im herkömmlichen Sinne, sondern um eine, die besonders vielseitig ist: Denn Stamps Uhren haben den Vorteil, dass man sie einfach überall nutzen kann. Ob am Kühlschrank, im Auto, am Spiegel oder auch auf anderen glatten Oberflächen, oder aber im klassischen Stil am Handgelenk. Stamps Uhren lassen sich jedoch auch als Kette oder Ohrring nutzen.

Das alles ist möglich, weil die Stamps Uhren über einen Klebestreifen auf der Rückseite verfügen, mit dem sich die Uhren dann einfach an jeder beliebigen Stelle aufkleben kann. Die Stamps Uhren gibt es in den unterschiedlichsten Designs, mal sind sie schrill und bunt und mal eher klassisch-dezent. Stamps nennen sie sich, weil sie im quadratischen Briefmarkenformat daher kommen, was den Umfang der Einsatzszenarien noch einmal erhöht. Natürlich verfügen die Uhren auch über die charakteristischen Zacken der Briefmarke.

1996 haben Andreas Schweneker und Peter Gschwind die Idee, eine anklebbare Uhr im Briefmarkenformat mit einer Vielfalt von ausgefallenen Motiven und in bester Qualität auf den Markt zu bringen. Die technische Entwicklung der Uhr übernimmt Elmar Mock, der auch schon zu den Erfindern der Swatch-Uhr zählte. Heraus kommt dabei ein vertikaler Streifen mit vier Uhren in 36 Motiv-Varianten, die sich einfach abknicken lassen. Die Timehouse GmbH wird gegründet und die ersten Stamps Uhren werden in Berlin gefertigt. Ende der 90er Jahre folgen dann auch Ketten und 2er Stamps, dabei handelt es sich um zwei Uhren, die vom Design her aufeinander abgestimmt sind. Das neue Jahrtausend bringt dann auch eine große Wende für die Stamps Uhren, denn diese werden nun nicht mehr nur in Europa, sondern auch flächendeckend in Übersee vertrieben. 2005 wird der erste Stamp Shop im Londoner Stadtteil Camden eröffnet und ein Jahr später folgt eine Reihe von Stamps zubehör, darunter T-Shirts mit Stickerei, Taschen und auch eine Kinder-Kollektion. Während die Stamps Uhren bis zum Jahr 2008 ausschließlich aus Kunststoff bestanden, folgt dann auch eine Version mit einem Rahmen aus Metall.